Kleines Footer-Update

Die WorkshopTales Social-Media-Kanäle sind jetzt direkt über den Footer erreichbar. Auf YouTube, Instagram und TikTok gibt es ergänzende Einblicke, CAD-Entwicklung, Tests und kleinere Projektupdates zwischen den größeren Beiträgen.

Midi Motion Rig Update

Der aktuelle Stand des Motion-Rig-Projekts ist weiterhin klar im Konstruktionsstadium, allerdings hat sich in den letzten Iterationen eine grundlegende Erkenntnis ergeben: Der bisherige Ansatz für die Achsantriebe wurde vollständig verworfen und wird aktuell neu gedacht und aufgebaut.

Der Fokus liegt dabei nicht mehr nur auf der mechanischen Umsetzung, sondern gezielt auf dem Bewegungsverhalten der Achsen. Ziel ist es, bereits im Mockup eine Dynamik zu erreichen, die sich möglichst nah an der späteren manntragenden Version orientiert. Das bedeutet konkret: hohe Verfahrgeschwindigkeiten, kurze Reaktionszeiten und ein möglichst direktes Ansprechverhalten.

Eine zentrale Entscheidung dabei ist die klare Trennung zwischen Mechanik und Funktion. Das Mockup dient nicht als vereinfachtes Modell, sondern als Funktionsplattform für die Elektronik und Regelungstechnik. Ziel ist es, etwa 90 % der späteren Elektronik – inklusive Sensorik, Signalverarbeitung und Steuerlogik – bereits hier vollständig aufzubauen und zu testen. Die spätere Skalierung in die manntragende Version soll sich im Idealfall nur noch auf Motorleistung, Spannungsversorgung und mechanische Dimensionen beschränken.

Um maximale Flexibilität zu erreichen, wird das System modular ausgelegt. Das Mockup soll so konstruiert werden, dass es sich je nach Bedarf als 2-, 3-, 4- oder 6-Achs-System aufbauen und erweitern lässt. Dadurch entsteht nicht nur ein anpassbares Testsystem, sondern auch eine solide Basis für unterschiedliche Motion-Konzepte.

Ein wesentlicher technischer Punkt ist die Reduktion der bewegten Masse. Für dynamische Systeme gilt: Je geringer die zu beschleunigende Masse, desto besser das erreichbare Verhalten. Deshalb wird der Antrieb so ausgelegt, dass möglichst viele Komponenten stationär bleiben und nur die notwendige Struktur bewegt wird. Gleichzeitig wird die Kinematik so gewählt, dass ein klarer Zusammenhang zwischen Drehbewegung und Linearbewegung entsteht – im aktuellen Konzept entspricht eine vollständige Umdrehung des Antriebs exakt 100 mm Verfahrweg. Das macht das System nicht nur einfacher zu verstehen, sondern auch deutlich leichter zu testen und zu regeln.

Auch die Entscheidung für Hall-Sensoren als Positionsrückmeldung basiert auf diesem Ansatz. Sie ermöglichen eine einfache, robuste und direkt auswertbare Positionsbestimmung, die sich ohne großen Mehraufwand auf die spätere Version übertragen lässt.

Zusammengefasst entsteht hier kein klassisches Modell, sondern eher ein skalierbares Entwicklungswerkzeug, mit dem sich Verhalten, Steuerung und Gesamtaufbau sauber durchtesten lassen, bevor es in die große Version geht.

Einführung eines Komponenten-Kastens

Einführung eines einheitlichen Komponenten-Kastens

Mit zunehmender Komplexität der Projekte wurde die klassische Stückliste auf der Seite schnell unübersichtlich und lenkte teilweise vom eigentlichen Aufbau ab.

Deshalb habe ich die Struktur angepasst.

Ab sofort gibt es auf den Projektseiten einen kompakten Komponenten-Kasten im oberen Bereich. Dieser enthält die zentralen Bauteile und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf passende Bezugsquellen.

Ziel ist ein einfacherer Einstieg:

weniger Suchen
klarere Auswahl
schneller Überblick

Die vollständige Stückliste bleibt erhalten, wird aber als separates PDF bereitgestellt. Dort sind alle Maße, Normteile und Mengen dokumentiert – unabhängig von Bezugsquellen.

Damit ergibt sich für mich eine klarere Trennung:
Der Komponenten-Kasten bietet einen schnellen Zugriff auf die Teile, die im Projekt tatsächlich verwendet wurden, während die vollständige Stückliste als PDF alle technischen Details, Maße und Mengen sauber dokumentiert.

So bleibt die Übersicht auf der Seite erhalten, ohne dass Informationen verloren gehen.
Am Ende soll das Ganze vor allem eines erleichtern: den Nachbau – ohne dabei auf technische Tiefe zu verzichten.

Hier noch ein Beispiel wie das ganze für das Workshopboard aussieht:

Passende Komponenten für das Workshopboard

Wenn du das Workshopboard ohne langes Suchen nachbauen möchtest, findest du hier die zentralen Komponenten, die ich im Aufbau genau so verwendet habe.

Arduino Mega 2560 R3 https://amzn.to/47vPfhx
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3D-Daten: Thingiverse / Printables

MidiMotionRig – DIY Motion Simulators für SimRacing

Nachdem das NanoMotionRig veröffentlicht ist, mache ich mich an die Konstruktion des nächsten Projekts: dem MidiMotionRig.

Auch dabei handelt es sich wieder um einen Fahrsimulator in Schreibtischgröße. Im Vergleich zum NanoMotionRig kommt jedoch bereits etwas umfangreichere Technik zum Einsatz. So werden hier Halleffekt-Sensoren zur Positionsrückmeldung sowie ein Sabertooth 2×32 Motor Driver Motorcontroller verwendet.
Bei den Antrieben selbst bleiben die Komponenten zunächst bewusst überschaubar – zum Einsatz kommen 12-V-Getriebemotoren.

Warum also nicht direkt einen manntragenden Simulator bauen?

Mit einem Aufbau dieser Größe lassen sich viele Konzepte zunächst ohne großen Platzbedarf testen. Außerdem kann der gesamte Aufbau erprobt werden, ohne gleich mit großen und entsprechend teuren Komponenten arbeiten zu müssen.

Ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes: Die Hardware wächst mit den Entwicklungsstufen mit.
Komponenten wie die Hallsensoren oder der Sabertooth Motorcontroller sind bewusst so gewählt, dass sie später auch in einer größeren Ausbaustufe weiterverwendet werden können. Auch der Arduino aus dem NanoMotionRig kann hier erneut eingesetzt werden. Die Hardware wird also nicht ersetzt, sondern von Entwicklungsstufe zu Entwicklungsstufe übernommen und schrittweise erweitert.

Die Konstruktion entsteht diesmal bewusst von innen nach außen. Dabei unterteile ich den Simulator in mehrere Funktionsmodule:

1.) Surge

2.) Pitch und Roll (2DOF Seat Mover)

3.) Heave

4.) Sway und Yaw

So lassen sich die einzelnen Bewegungsachsen zunächst getrennt durchdenken und konstruieren. Gleichzeitig ist das gesamte System so ausgelegt, dass auch einzelne Module unabhängig aufgebaut werden können. Wer beispielsweise zunächst nur einen Seat Mover realisieren möchte, kann mit diesem Modul beginnen und den Simulator später Schritt für Schritt um weitere Bewegungsachsen erweitern.

Hier ein erster Blick auf den aktuellen Konstruktionsstand:

Building the MidiMotionRig – A DIY Motion Simulator for SimRacing

Der Entwurf steht natürlich noch am Anfang. Wer möchte, kann den weiteren Entwurfs- und Bauprozess hier im Blog mitverfolgen

Jetzt wird gedruckt

Beim 6-DOF Desktop Motion Rig ist ein wichtiger Meilenstein erreicht — die Konstruktion ist abgeschlossen. Aktuell startet die Fertigungsphase, und die ersten 3D-Druckteile gehen nach und nach vom Druckbett. In den nächsten Schritten folgen Montage, Inbetriebnahme und erste Bewegungs-Tests. Ziel bleibt ein kompakter, modularer Einstieg in Motion-Systeme und gleichzeitig eine Test(um)gebung für die größere Plattform.

Mini-Projekt: Workshopboard

Bevor das nächste große Elektronik-Projekt auf meiner Werkbank entsteht, musste erst einmal ein solides Fundament her.

Das Workshopboard ist genau so ein kleines Werkstatt-Modul: unscheinbar, aber im Alltag unglaublich praktisch.
Eine stabile Platte für den Arduino Mega 2560, ein fest integrierter Platz für ein Mini-Breadboard — und durch die Schwalbenschwanz-Verbindungen jederzeit modular erweiterbar.

So wächst aus einem einzigen Board Schritt für Schritt ein ganzes System für saubere Prototypen direkt zwischen Schraubstock, Werkzeug und Kabeln.

Get started

Bevor ich mit der Weiterentwicklung meiner Motion-Plattform weitermache, kümmere ich mich zunächst um ein kleineres Projekt: Get Started.

Get Started ist ein Modell einer 6-Achs-Motion-Plattform, das sich mit wenigen Normteilen und 3D-gedruckten Komponenten schnell aufbauen lässt. Die Bewegung wird über sechs kostengünstige 90-g-Servos realisiert, wodurch sich das Projekt gut für erste Experimente eignet.

Die Steuerung erfolgt über einen einfachen Arduino-Sketch, der für einen Arduino Mega 2560 R3 ausgelegt ist. Genau dieser Controller wird später auch in der „großen“ Motion-Plattform zum Einsatz kommen, sodass Get Started gleichzeitig als Einstieg und als Vorbereitung für das Hauptprojekt dient.

Aktuelles aus der Werkstatt #1

Heute wird mal nicht gebaut. Nein, heute widme ich mich voll und ganz meiner Seite, die jetzt im Aufbau ist. Also ein typischer “Hello World“ Beitrag.